









Am heutigen Spieltag kam der Tabellennachbar, SV Großgräfendorf, an den Kanal gereist.
Im Hinspiel musste man sich unglücklich geschlagen geben und wollte deshalb die Revanche auf dem heimischen Grün.
Gleich von Anfang an wurde klar, was die Taktik der Gäste beinhaltete.
Hinten komplett dicht machen und hoffen, dass mal einer vorne durchrutscht.
Unsere Kanalratten übernahmen von Anfang an die Initiative und schnürten die Gäste am Strafraum ein.
Doch mehr als ein Anlaufen kam Anfangs nicht zustande.
In der 14. dann der Schock. Ein langer Ball, Förster zögert kurz beim rauslaufen und der gegnerische Stürmer kommt als erstes an den Ball. Somit umkurvt er Förster und schiebt ein.
Unser Jungs schüttelten sich und machten einfach weiter. So langsam kamen sie auch zu ersten Chancen, aber bis zum Halbzeitpfiff sprang nichts zählbares raus.
In der zweiten Hälfte das gleiche Bild.
Günthersdorf rennt an und Großgräfendorf parkte weiterhin den Bus vor dem Tor.
Eine Taktik der Gäste, die eher etwas traurig erscheint, wenn man gerne Fußball schaut.
Coach K. Häußler hat anscheinend die richtigen Worte gefunden, denn nun folgte Chance auf Chance. Doch weiterhin scheiterte man am eigenen Abschluss oder dem gut aufgelegten Hüter der Gäste.
Gerade noch gelobt, sah er dann beim Freistoß von Pfützner eher schlecht aus, als der Ball im Torwarteck einschlug. (73′)
Mit diesem Tor belohnten sich die Kanalratten für ihren starken Willen.
Das 2:1 lag in der Luft und auf einmal zeigte der Schiri nach einem Freistoß von den Gästen auf den Punkt und keiner wusste, warum.
Obwohl Förster kaum geprüft wurde, war er zur Stelle und hielt den schmeichelhaften Elfmeter in der Nachspielzeit.
Kurz darauf war Schluss…
Leider kam man nicht über ein Remis hinaus und muss nun langsam in die Spur kommen, wenn man im Aufstiegsrennen noch mitreden möchte.
Blau-Weiß 🔵⚪



